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Air Berlin fährt Sparplan

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cc by Smirne76/flickr

„Shape & Size“, so lautet das Sparprogramm von Ex-Bahnchef Mehdorn bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin. Im Zuge dessen sollen 200 Millionen Euro eingespart werden. Erreicht werden soll dies unter anderem durch Streichungen von Flügen. Alleine im Winterflugplan sollen mehr als 100 Flüge pro Woche gestrichen werden.

Air Berlin forciert nun seinen Sparkurs, da zuletzt immer weniger Flüge gebucht worden sind. Im Winterflugplan sollen unter anderem 141 Flüge pro Woche gestrichen werden und im nächsten Sommerflugplan sind es wohl pro Woche 100 Verbindungen. Der neue Air Berlin-Chef Hartmut Mehdorn will die Flotte darüber hinaus von aktuell 170 Flugzeugen bis zum nächsten Sommer auf 152 Flugzeuge reduzieren. Von dieser Maßnahme verspricht er sich den größten Einspareffekt. Er will insgesamt bereits im kommenden Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen. Das Unternehmen will seine Kosten langfristig um 200 Millionen Euro senken. Im Zuge des Sparplans ließ die Fluggesellschaft offen, ob die Sparziele eventuell auch durch eine mögliche Streichung von Stellen erreicht werden soll. Mehdorn erklärte jedoch, dass alle Bereiche des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt werden würden.

Bei seinem ersten Auftritt als Airline-Chef erklärte er, dass die Lage sehr ernst sei. Vieles müsse aufgrund der harten Wettbewerbs und der trüben Konjunkturaussichten, die bereits auf die Buchungszahlen drücken, auf den Prüfstand. Abschließend erklärte er, dass es keine Zeit zu verlieren gäbe. Bleibt abzuwarten, wie sich die Lage bei Air Berlin entwickeln wird und ob eventuell eine Massenentlassung von Arbeitskräften ins Haus steht. Genauso dürfen die Reisenden, ob Urlauber oder Geschäftsreisende, gespannt sein, wie sich der Sparkurs auf den Service des Unternehmens und auf die Preise auswirken wird.

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