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Archiv für die Kategorie ‘Urlaub in Deutschland’

Sparen beim Kurzurlaub

9. April 2011 Keine Kommentare
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Sylt beliebtes Reiseziel

Die Osterfeiertage stehen vor der TĂŒr, das Wetter ist gut und diese freien Tage sind damit perfekt fĂŒr einen Kurzurlaub geeignet. Viele Menschen liebĂ€ugeln mit einem StĂ€dteurlaub in Deutschland. In diesem Jahr sollten die StĂ€dte DĂŒsseldorf, NĂŒrnberg, MĂŒnchen oder auch Westerland auf Sylt bevorzugt werden. WĂ€hrend die einen jetzt sagen, dass die Hotelpreise hier viel zu hoch zum Sparen sind, wissen es andere besser. Im April dieses Jahres sind die Hotelpreise in diesen StĂ€dten rapide gesunken. Bewiesen wird dies durch den Preis-Index. Die Hotelsuchmaschine analysiert jeden Monat die Preisentwicklung aller gelisteten Hotels der Welt. Im Vergleich zum Vormonat MĂ€rz verzeichnen gleich vier beliebte Reiseziele des Bundesgebietes die grĂ¶ĂŸten PreisnachlĂ€sse.

Insbesondere zum Beginn des FrĂŒhlings prĂ€sentiert sich die wunderschöne Rhein-Metropole DĂŒsseldorf als StĂ€dteurlaub von ihrer schönsten Seite. Hier finden Urlauber sehr viel Kultur, die Königsallee und die Rhein-Promenade, die zum Flanieren einladen. In DĂŒsseldorf können die Urlauber im April gerade bei den Hotelkosten viel Geld einsparen. Auch NĂŒrnberg lockt die GĂ€ste zum Oster-Besuch. Durch die wunderschöne Altstadt mit den mittelalterlichen Bauten und der historischen Meile zu bummeln, bringt die Urlauber regelmĂ€ĂŸig wieder zum Staunen. Insbesondere ist es aber auch Westerland auf Sylt, das die Urlauber in Scharen anzieht. Hier werden zum StĂ€dteurlaub auch Strand und Meer geboten. In Westerland können sich die Urlauber im Strandkorb so richtig entspannen und den FrĂŒhling auf diese Weise willkommen heißen. Hier sind die Kosten fĂŒr eine Übernachtung im Schnitt um 40 Euro, auf nunmehr 104 Euro gesunken. SparfĂŒchse kommen also in diesem Jahr zu Ostern richtig auf ihre Kosten. So macht Urlaub richtig Spaß.

Deutsche Hotels werden teurer

13. MĂ€rz 2011 Keine Kommentare
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Seit Beginn der Finanzkrise steigen die Hotelpreise in Deutschland wieder an. Durchschnittlich kostete 2010 ein Zimmer 90 Euro pro Nacht, das waren zwei Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Hotels.com fĂŒhrte diesbezĂŒglich eine Studie durch, die weltweit Hotelpreise in 110.000 Hotels verglich und den sogenannten Hotel Price Index auch fĂŒr Deutschland ermittelte.

National seien die Preise in Baden Baden am teuersten. Mit 117 Euro liegen sie deutlich ĂŒber dem deutschen Durchschnitt. Dieses Preisniveau im Kurort hĂ€lt sich allerdings schon seit Jahren stabil. Chemnitz hingegen konnte mit dem gĂŒnstigsten Preis punkten; hier zahlen HotelgĂ€ste nur 62 Euro pro Nacht. Auch andere StĂ€dte in den neuen BundeslĂ€ndern haben so gĂŒnstige Hotelzimmerpreise. Leipzig beispielsweise hat ebenfalls einen geringen Durchschnittspreis von 66 Euro/Nacht.

Weitere StĂ€dte mit Hotelpreisen ĂŒber 100 Euro waren Köln (107 Euro), Garmisch-Partenkirchen (104 Euro), LĂŒbeck (103 Euro) und die eigentlich teuersten Metropolen Deutschlands, MĂŒnchen und Hamburg (je 102 Euro).

Kurz hinter der dreistelligen Grenze verweilen im Ranking Essen mit (96 Euro), die einen in Bezug auf die Veranstaltungen von „Ruhr2010“ einen enormen Andrang verzeichnete, NĂŒrnberg und Regensburg mit gleichem Preisniveau. Auch den folgenden Platz teilen sich mehrere StĂ€dte: Bonn, Frankfurt und Mannheim kosten pro Nacht im Hotel durchschnittlich 94 Euro.

An den deutschen Durchschnittspreis kam die Hauptstadt Berlin mit 82 Euro am ehesten heran. Hier hielten sich die vergleichsweise gĂŒnstigen Übernachtungspreise ebenfalls ĂŒber die Saison hinaus.

Verlierer des letzten Jahres war Darmstadt, in denen die Hotelpreise um 22 Prozent auf 78 Euro fielen. Der Gewinner ist Wuppertal. Hier bezahlten HotelgÀste mit 81 Euro im Schnitt 36 Prozent mehr als noch 2009.

Deutschland, einig Mythenland – Teil II

30. Januar 2011 Keine Kommentare
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cc by wikimedia / KĂŒhn

Im Teutoburger Wald stehen in einer sonst recht felsarmen Gegend die 13 Externsteine. Sie sind jeweils ungefĂ€hr 40 Meter hoch und sehen aus, als wĂ€ren sie aus einzelnen Felsplatten aufgeschichtet worden. Wie diese Kolosse errichtet wurden und was sie zu bedeuten haben, weiß niemand so genau. Man vermutet, dass sie durch Erdplattenverschiebungen vor etwa 70 Millionen Jahren entstanden sind. Die lange Existenz der Steine hat bereits Spuren hinterlassen: in den sehr harten Sandstein hat sich die Wollsack-Verwitterung eingegraben. Die Steine sehen deshalb wirklich aus wie aufgetĂŒrmte WollsĂ€cke. Im 12. Jahrhundert hat ein Bischof eine der Höhlen als Kapelle benutzt und Felsbilder hinterlassen.

Höhlen mit Geschichte gibt es auch in Bayern: die Ofnethöhlen befinden sich bei Nördlingen und sind durch das langsame Auflösen von Gesteinsschichten entstanden. Zwei Höhlen davon haben sich ganz besonders hervorgetan: in beiden wurden insgesamt 34 SchĂ€del von MĂ€nnern, Frauen und Kindern angefunden, teilweise sogar noch mit Teilen der HalswirbelsĂ€ule. GrundsĂ€tzlich sind solche Funde nichts Außergewöhnliches, doch diese Knochen zeigten starke Spuren von Gewaltanwendung auf und waren alle kreisförmig angeordnet und mit dem „Blick“ nach Westen ausgerichtet. Diverse HirschzĂ€hne und Schnecken schmĂŒckten diese bizarre GrabstĂ€tte. Man geht davon aus, dass die SchĂ€del von Massaker-Opfern stammen. Mittlerweile ist von den SchĂ€deln zwar alles aus der Höhle geborgen worden, komisch wird Besuchern aber trotzdem, wenn sie sich an den Ort des Grauens begeben.

Fans von Mythen und erstaunlichen NaturphÀnomenen brauchen deshalb nicht teure Auslandsreisen vorzunehmen, sondern sollten sich einfach in ihrem Heimatland umschauen. Es gibt allerlei zu entdecken. Und vielleicht finden Sie ja bei Ihrer Tour den nÀchsten Kornkreis?

Deutschland, einig Mythenland – Teil I

30. Januar 2011 Keine Kommentare
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cc by wikimedia / Angelboer

Kornkreise gibt es nur in Amerika? Unheimliche Göttermythen haben ihren Ursprung in Asien? Wer kuriose und erstaunende Naturereignisse nur im Ausland erwartet, liegt falsch, denn auch Deutschland hat in Sachen Mythen einiges zu bieten.

Das deutsche Pendant zum englischen Stonehenge steht in Sachsen-Anhalt, bei Goseck. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es 4800 v. Chr. gebaut wurde und als Sonnenobservatorium dient. Die gesamte Anlage umfasst ein Areal von 6000 Quadratmetern und besteht aus zwei Palisadenringen, die von einem Graben umschlossen werden. Durch drei Tore Richtung Norden, SĂŒdosten und SĂŒdwesten wurde der Himmel betrachtet und anhand dieser Beobachtungen die richtigen Zeitpunkte fĂŒr Ernte und Aussaat bestimmt. Aber es wurden bei Goseck auch abgeschabte Menschenknochen gefunden. Das Observatorium diente also anscheinend auch als Platz fĂŒr Opfergaben und heidnische Riten.

Auch die Nordsee war nie ungefĂ€hrlich. Am 16. Januar 1362 riss eine Sturmflut die Stadt Rungholt, gelegen zwischen Nordstrand und Pellworm, mit sich und hinterließ ein Atlantis des Wattenmeers. Lange Zeit galt dies nur als Mythos, in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde aber die Existenz der Stadt durch archĂ€ologische Funde belegt. Der Legende nach wurden die durch den Fischfang vermögenden Rungholter blasphemisch und spielten dem Pfarrer ĂŒbel mit. Daraufhin versenkte Gott ganz Rungholt im Meer. Überlebt haben sollen nur zwei kleine MĂ€dchen, die sich zum Zeitpunkt der Sturmflut  nicht in Rungholt befanden, und der Pfarrer, der in einem Traum von Gott gewarnt worden war und daraufhin die Stadt verließ. Im Nordseemuseum Husum kann man die FundstĂŒcke aus Rungholt besichtigen.